Verhindert die Behandlung infizierter Zahnimplantate die Wiedereingliederung?

Die häufigste Ursache für den Verlust von Zahnimplantaten ist die Periimplantitis. Wenn jedoch eine Periimplantitis früh erkannt wird, können Behandlungen Ihr Zahnimplantat potenziell vor Knochenschwund und eventuellem Versagen schützen. Neue Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass einige dieser Behandlungen tatsächlich die Heilungsreaktion hemmen können, die zum Schutz Ihrer Zahnimplantate nach der Behandlung beiträgt.

Nebenwirkungen einer gemeinsamen Antibiotika-Behandlung

Eine der üblichen Behandlungen für schwere Zahnfleischentzündungen, ob Parodontitis oder Periimplantitis, ist das Spülen mit Chlorhexidin. Chlorhexidin ist ein sehr starkes chemisches Sterilisationsmittel und sehr effektiv bei der Abtötung von oralen Bakterien.

Neuen Forschungsergebnissen zufolge ist dies jedoch möglicherweise nicht der beste Ansatz, um Zahnimplantate vor Periimplantitis zu schützen. Diese Forschung zeigte, dass Chlorhexidin zwar Mundbakterien sehr effektiv zerstört, aber auch Rückstände auf der Oberfläche des Zahnimplantats hinterlässt. Diese Rückstände erschwerten das Wachstum von Knochenzellen auf der Oberfläche des Zahnimplantats.

Wiederherstellung der Biokompatibilität

Die Forscher schreiben, dass eines der Hauptanliegen der Periimplantitis-Behandlung die Wiederherstellung der Biokompatibilität des Zahnimplantats ist. Wenn der Körper um das Zahnimplantat herum nicht schnell Knochen bilden kann, wird der Raum um das Implantat wahrscheinlich erneut infiziert und das Zahnimplantat selbst kann aufgrund der reduzierten Knochenverankerung versagen.

Um dieses Problem zu vermeiden, haben Forscher andere Ansätze zur Behandlung von Periimplantitis vorgeschlagen. Sie verglichen Chlorhexidin mit Zitronensäure, steriler Kochsalzlösung und NaOCl-EDTA (Natriumhypochlorit – Ethylendiamintetraessigsäure). Sie fanden heraus, dass all diese Ansätze Mundbakterien auf der Implantatoberfläche wirksam abtöten, aber nicht die gleiche nachteilige Wirkung auf die Biokompatibilität der Zahnimplantatoberfläche hatten. Tatsächlich entdeckten sie im Fall von Knochenzellen, dass die antibiotischen Eigenschaften der Lösungen nicht mit ihrer Biokompatibilität zusammenhingen. Somit ist es möglich, antibiotische Lösungen zu erhalten, die auch biokompatibel sind.

Vermeidung von Periimplantitis

Die beste Behandlung einer Periimplantitis ist natürlich, sie von vornherein zu vermeiden. Die Zusammenarbeit mit einem Spezialisten für Zahnimplantate kann das Risiko einer Periimplantitis verringern. Wie bei Zahnfleischerkrankungen hängt die Vorbeugung von Periimplantitis von einer guten Mundhygiene ab. Dazu gehören Zähneputzen, Zahnseide und regelmäßige Zahnarztbesuche. Es bedeutet auch, Ihre natürlichen Zähne gut zu pflegen, da Hohlräume und tiefe Taschen um Ihre natürlichen Zähne Mundbakterien beherbergen können, die die Bereiche um Ihr Zahnimplantat besiedeln können. Das Hinzufügen von Probiotika zu Ihrer Ernährung kann auch zum Schutz von Zahnimplantaten beitragen.

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